Der Primär Sklerosierenden Cholangitis auf der Spur

4.1.2016

Bei Patienten mit Primär Sklerosierender Cholangitis, kurz PSC, vernarben die Gallengänge. Die in ihrem Verlauf bislang weitgehend unerforschte und nicht heilbare Krankheit führt zum Funktionsverlust der Leber und endet nicht selten tödlich. Mit neu bewilligten Forschungsgeldern sind nun beste Voraussetzungen geschaffen, das komplexe Krankheitsbild erstmals umfassend zu entschlüsseln: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt die Klinische Forschergruppe 306 „Primär Sklerosierende Cholangitis“ in den kommenden drei Jahren mit mehr als vier Millionen Euro.

KFO 306

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Mit der Fokussierung auf eine Erkrankung ist die KFO 306 komplementär zum Sonderforschungsbereich 841 ausgerichtet, dessen Schwerpunkt es ist, das komplizierte Wechselspiel zwischen Leberschädigung, Entzündung und Reparatur zu verstehen. Der Sprecher der Klinischen Forschergruppe, Prof. Dr. Ansgar W. Lohse, sowie der designierte Leiter der Forschergruppe, Prof. Dr. Christoph Schramm, beschäftigen sich seit vielen Jahren mit der Pathogenese, Diagnostik und Therapie autoimmuner Lebererkrankungen.

Prof. Schramm leitet im SFB 841 das Teilprojekt B3 “Regulatorische T-Zellen und TH17 Zellen in der Pathogenese und Therapie der Cholangitis”. Projektbeschreibung, aktuelle Publikationen und Kontaktdaten finden Sie hier.

Die Yael-Stiftung unterstützt die Spezialambulanz für autoimmune Lebererkrankungen innerhalb des Martin Zeitz Centrums für Seltene Erkrankungen am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE). Der aktuelle Stiftungsflyer informiert.

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Dr. Insa Cassens
Tel. 040-7410-20909
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