P1 Die Rolle von B-Zellen bei autoimmunen Lebererkrankungen

P01_Binder

Projektleiterin:

Prof. Dr. med. Mascha Binder
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
II. Medizinische Klinik und Poliklinik
Martinistr. 52
20246 Hamburg
Germany
Tel.: +49-40-7410-58787
Fax: +49-40-7410-40190
E-Mail: m.binder@uke.de

Weitere beteiligte Mitarbeiter:
Dr. rer. nat. Nuray Akyüz – PostDoc
Barbara Gösch – Technische Assistentin
Dr. Christoph Schlutheiß – PostDoc

Projektbeschreibung

Bisherige Arbeiten zur Ätiologie der Autoimmunhepatitis (AIH) beschäftigen sich fast ausschließlich mit der entzündungsvermittelnden Rolle von CD4+ T-Lymphozyten. Die Beobachtung, dass AIH-Patienten hohe Serumspiegel an Immunglobulin G (IgG) und zirkulierenden Autoantikörpern aufweisen, legt aber auch eine pathologische Regulation durch B-Lymphozyten nahe.

Diese Annahme wird durch das Vorhandensein von Leber-infiltrierenden Plasmazellen untermauert. Ausgehend von diesen Beobachtungen wollen wir die Rolle von B-Zellen bei der AIH genauer verstehen, insbesondere ob es ein AIH-spezifisches Zytokin-Milieu gibt, welches für die B-Zell Dysregulation verantwortlich ist, und welche molekularen Zielstrukturen von Leber-infiltrierenden B-Lymphozyten erkannt werden. Vor allem in Bezug auf die letztere Frage wollen wir in enger Kooperation mit Projekt B05 untersuchen, inwieweit B-Lymphozyten über Modulation von T-Lymphozyten zur Leberschädigung führen.